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Tänze

Standard Tänze

Standard

Lateinamerikanische Tänze

Latein

Langsamer Walzer

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Der Langsame Walzer zählt zu den klassichen Standardtänzen und wird im 3/4-Takt getanzt.
Wichtig beim langsamen Walzer ist der Schwung. Er wird auf den zweiten Teil des ersten Taktschlages aufgebaut und auf den folgenden beiden Taktschlägen sanft abgebremst. Zum typischen Heben und Senken des Körpers kommt die charakteristische Neigung des Oberkörpers zum Parkett hinzu. Dies ermöglicht ein kontrolliertes Abbremsen der Drehbewegung.

 

Tango

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Im deutschsprachigen Raum wird der Tango mit dem europäischen Tango gleichgestellt. Der ursprüngliche Tango Argentino stammt aus Argentinien und Uruguay. Beide Formen unterscheiden sich erheblich hinsichtlich Charakteristik, Ausdruck und Bewegungsform.
Der Tango wird als feurig und leidenschaftlich charakterisiert, welches auf die abrupten Wechsel von Tempo und Bewegungsform zurückzuführen ist. Lange und schleichende Gehschritte wechseln sich mit kleinen, zackigen Schritten ab. Dabei bleibt der Oberkörper stets ruhig, alle Effekte stammen aus der Körperhaltung des Paares zueinander.
Der Herr führt im Tango die Dame mit seinem Körper, also vom rechten Teil seiner Brust über das Becken bis hinunter zum Knie. Die Arme bilden einen Rahmen für die Dame, in dem sie sich bewegen kann.
im Gegensatz zu den anderen Standardtänzen ist der Tango kein Schwung-, sondern ein Schreittanz, worduch es zu keinem Heben und Senken des Körpers kommt.

 

Wiener Walzer

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Der Wiener Walzer, gespielt im 3/4- oder 6/8 - Takt, ist der schnellste Tanz des Welttanzprogramms. Der Wiener Walzer ist eine Abart des Tanzes Walzer, des ältesten der bürgerlichen Gesellschaftstänze. Unterschieden wird er in einen internationalen und einen amerikanischen Stil, wobei der internationale Stil eher im Turniertanz verwendet wird und der amerikanische, durch seine Vielzahl an Figuren, im Formationstanz Verwendung findet. Die hohe Geschwindigkeit und die stänidge Drehbewegung machen den Wiener Walzer zu einem sehr anstrengenden Tanz. Offiziell zugelassene Turnierfiguren sind lediglich Recht- und Linksdrehung (Natural-/ Reverse-Turn) und geschlossene Wechsel (Closed Changes). Technisch gesehen hinterlegt der sich vorwärts bewegende Partner eine größere Strecke als der sich rückwärtsbewegende. Beide Partner wechseln sich dabei stetig ab.

 

Slow Fox

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Der Slowfox entstand im 20. Jahrhundert in England und wird im 4/4-Takt getanzt. Da er technisch und musikalisch sehr anspruchvoll ist, zählt er nicht zum Welttanzprogramm. Charakteristisch sind seine weichen raumgreifenden Bewegungen. Es wird gesagt, man müsste der Dame beim Tanzen eine volle Tasse auf den Kopf stellen können, ohne das dabei ein Tropfen verschüttet.
Drehungen sind eher selten und sollten nur sparsam eingesetzt werden, da sie die fortlaufende Bewegung des Paares unterbrechen und damit ein wichtiges Charaktermerkmal verloren geht.

 

Quickstep

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Aus dem Foxtrott und dem Onestep entwickelte sich dieser Tanz im 20. Jahrhundert. Der als "Champagner unter den Tänzen" bezeichnete Quickstep soll durch einfache Sprünge und schnell getanzte Posen Spritzigkeit und Freude vermitteln. Er wird, im Gegensatz zum Foxtrott, mit einem langen Vorwärtsschritt und einem Chassé seitwärts getanzt und ist dadurch fließender als der Foxtrott. Von der Technik ist der dem langsamen Walzer ähnlich. Auch hier gibt es ein Heben und Senken, welches aber eher terrassenförmig vorangeht. Der Schwung, der durch den ersten Schritt aufgebaut wird, verläuft sich im Gegensatz zum langsamen Walzer nicht in Drehungen, sondern eher in fortlaufenden Bewegungen.

 

Rumba

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Die Rumba stammt aus Kuba und war der Tanz des Jahres 2013. Sie wurde im November 2016 zur Liste des immateriellen Kulturerbes als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Besonders charakteristisch ist das Spiel zwischen Mann und Frau, indem beide Partner intensiv umeinander werben, welches künstlerisch durch das zeitweise flüchten und wieder anlocken dargestellt wird. Hüftbewegungen und Verdrehungen des Oberkörpers, bei dem sich die Körperteile wie beim Auswringen eines Schwammes umeinander winden, unterstützen den werbenden, erotischen Charakter des Tanzes. Obwohl in den letzten Jahren das Tempo des Tanzes reduziert wurde, werden mittlerweile Drehungen schneller getanzt, um das Flirten der Partner in den entstehenden Pausen besser zur Geltung zu bringen.

 

Cha Cha Cha

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Ebenfalls aus Kuba stammend tanzt man heutzutage vorrangig die weltweit verbreitete westliche Variante des Cha Cha Cha, welche sich von seiner ursprünglichen Form in Technik und Figurenrepertoire stark vom heutigen Turniertanz unterscheidet.
Der Cha Cha Cha ist heiter und unbeschwert, wobei auch hier wieder das Werben der Partner umeinander im Vordergrund steht. Er ist vorwitziger als die verträumt-erotische Rumba, aber weniger aufreizend als die Samba.
Der stationäre Tanz wird im 4/4-Takt getanzt und lebt von seiner Hüftbewegung, welche durch kleine Schritte unterstützt wird. Charakteristisch ist das Chasseé auf "4 und 1".

 

Samba

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Paso Doble

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Jive

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