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Anregungen zum Stadtentwicklungskonzept – hier Sport in Saalfeld

19.11.2019

Dieser Text beinhaltet Ideen und Anregungen des Vereinsvorstandes zum aktuell veröffentlichten Stadtentwicklungskonzept 2035 der Stadt Saalfeld. Das Papier hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Feedback und Hinweise sind erwünscht.

Anregungen zum Stadtentwicklungskonzept – hier Sport in Saalfeld

Der Sport ist ein Garant des Gemeinwohls. Sportvereine tragen maßgeblich zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben, zu einem aktiven Freizeitleben in Städten und Gemeinden bei. Sport fördert gesellschaftliche Stabilität, Gesundheit, Integration, Bildung und Erziehung. Außerdem ist der Sport auch ein Wirtschaftsfaktor, insbesondere bei der Entwicklung von Fachkräften.

  • Es ist festzustellen, dass immer mehr Menschen im Alter über 40 Jahre Sport treiben. Insbesondere strömen auch immer mehr Frauen in die Sportvereine als noch vor 20 Jahren.
  • Nach den geburtenschwachen Jahrgängen kommen nun auch wieder mehr Kinder und Jugendliche in die Schulen und Sportvereine.
  • Außerdem hat der Gesundheits- und Rehasport enormen Zulauf.

 

Sportstätten

Neben klassischen Turnhallen mit Ballprellwänden, Toren, Basketballkörben usw. steigt der Bedarf an so genannten Gymnastikräumen für Gymnastik, Yoga, Aerobic, Tanzen, Rehasport, Seniorensport, Kindersport usw.

Dies wirkt sich auf die Sportstättenplanung im Rahmen des Stadtentwicklungskonzept 2035 und darüber hinaus aus.

Das ist einerseits bei der Planung und Vergabe von Trainingszeiten, aber eben auch bei der Schaffung von Räumen für den jeweiligen Sport zu berücksichtigen.

Wir regen an, die alte ERG-Turnhalle zu erhalten und ggf. zu einem oder mehreren Gymnastikräumen umzuwidmen. Darüber hinaus bitten wir um Prüfung, welche städtischen Räume zu Gymnastikräumen umgewidmet werden können.

Dadurch das Sommersportarten (z.B. Fußball, Leichtathletik) im Winter ebenfalls die Turnhallen nutzen wollen bzw. müssen, kommt es gerade in den Monaten Oktober bis März zu Kapazitätsengpässen. Mit weiteren Gymnastikräumen könnte die Turnhallensituation entspannt werden und gleichzeitig könnten sich mehr Bürger sportlich betätigen.

 

Ausbau der Kooperationen Stadt und Sportvereine

Außerdem sehen wir Potentiale in der verstärkten Zusammenarbeit mit Vereinen was Pflege, Wartung und Nutzung von Turnhallen und Gymnastikräumen angeht, d.h. konkret können z.B. Vereinshelfer kleine Reparaturen/Modernisierungen übernehmen und so Kosten für die Stadt sparen.

Bei Wochenendlehrgängen oder auch in den Ferien können ausgebildete und gut qualifizierte Übungsleiter die Stadt bei der „Aufsichtspflicht“ entlasten. Für die sportliche, insbesondere aber auch für die soziale, Weiterentwicklung von Kindern und Jugendlichen sind Wochenendlehrgänge äußerst wertvoll. Konkret ist die Turnhallennutzung in den Ferien, sowie die Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten in Schulen und Turnhallen gemeint. Notwendige Voraussetzungen sind natürlich zu beachten und zu schaffen.

 

Saalfeld, 07.11.2019

 

gez. Oliver Grau

1.Vorstand 1.SSV Saalfeld `92 e.V.

Stadtrat Fraktion „DIE JUNGEN“

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