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News im 1. SSV SAALFELD

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Handball | Samstag, 24.01.2026

Alt, aber zäh: HSG IV verkauft sich teuer in Sömmerda

Trotz Personalnot, fragwürdiger Entscheidungen und roter Karte kämpft die HSG IV in Sömmerda leidenschaftlich. Nach ausgeglichener erster Hälfte fehlt am Ende nur die letzte Kraft – 21:25-Niederlage mit erhobenem Kopf.

Unter dem augenzwinkernden Motto „alt, aber zäh“ reiste die vierte Mannschaft der HSG am Freitagabend zum Auswärtsspiel nach Sömmerda. Bereits vor dem Anpfiff um 20.00 Uhr war klar: Die Voraussetzungen waren alles andere als optimal. Langzeitverletzte Stammkräfte und kurzfristige Absagen zwangen das Team erneut zum Improvisieren. Dennoch entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Die HSG hielt defensiv stark dagegen und ließ den Gastgeber kaum ins Tempospiel kommen. Erschwert wurde die Aufgabe jedoch durch ein äußerst einseitig agierendes Schiedsrichtergespann, dessen Entscheidungen nicht nur bei den Gästen, sondern auch bei den Hausherren für Kopfschütteln sorgten. Der Tiefpunkt der ersten Halbzeit folgte mit einer mehr als fragwürdigen roten Karte gegen Spielmacher F. Allgeier. Doch anstatt einzubrechen, zeigte die HSG große Moral und rettete ein verdientes 11:11 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel nutzte Sömmerda eine torlose Phase der Gäste und setzte sich auf 18:15 ab. Die Vierte gab sich jedoch nicht auf, kämpfte sich mit cleverem Stellungsspiel, stabiler Abwehr und großem Einsatz – teils in Unterzahl – wieder heran und glich zum 18:18 aus. Der Punktgewinn lag in der Luft. In der Schlussphase machte sich schließlich der Altersunterschied bemerkbar: Während Sömmerda (Ø 34 Jahre) noch einmal zulegen konnte, fehlten der HSG (Ø 47 Jahre) die letzten Körner. Am Ende stand eine 21:25-Niederlage, trotz leidenschaftlichem Kampf. Auch ohne Punkte kann die HSG IV mit erhobenem Kopf die Heimreise antreten. Diese Leistung macht Mut für die kommenden Aufgaben. Mund abputzen, Knochen richten – und weitermachen!