News im 1. SSV SAALFELD
3. Niederlage in Folge – HSG findet auswärts nie richtig ins Spiel
Dritte Niederlage in Folge für die HSG: Beim 23:34 in Sonneberg fehlten lange Zeit Abstimmung in der Abwehr und Druck im Angriff. Erst spät zeigte das Team mehr Tempo und Einsatz- zu wenig, um das Spiel noch zu drehen.
Die 1. Männermannschaft der HSG musste beim Sonneberger HV die dritte Niederlage in Serie hinnehmen. Beim 23:34 (9:15) gelang es über weite Strecken nicht, an die eigenen Leistungsgrenzen zu kommen. Von Beginn an tat sich die HSG vor allem im Abwehrverbund schwer. Über fast die komplette erste Halbzeit fehlte die gegenseitige Unterstützung, zudem agierte die Defensive zu passiv am eigenen 6-Meter-Kreis. So kam Sonneberg immer wieder ohne echten Körperkontakt aus acht bis neun Metern zum Abschluss und nutzte diese Freiräume konsequent. Bereits nach knapp neun Minuten lagen die Gastgeber mit 6:1 in Führung – ein früher Rückstand, dem die HSG lange hinterherlief. Auch im Angriff fehlten zunächst die nötige Geduld und der Druck in die Tiefe. Zu selten wurden die Lücken konsequent attackiert, sodass sich die Sonneberger Abwehr kaum bewegen musste. Viele Abschlüsse erfolgten unter Bedrängnis und aus ungünstigen Positionen, was sich deutlich in der Wurfquote widerspiegelte. Bis zur Pause wuchs der Rückstand so auf 9:15 an. Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG zumindest phasenweise ein anderes Gesicht. In der Abwehr wurde nun aktiver verteidigt, mit besserer Beinarbeit und mehr Druck auf die Werfer. Dadurch kam etwas mehr Tempo ins Umschaltspiel, und der Rückstand konnte zwischenzeitlich leicht verkürzt werden. Vor allem gegen Ende der zweiten Halbzeit war zu erkennen, welches Potenzial eigentlich in der Mannschaft steckt. Positiv hervorzuheben sind zudem die vermehrten Abschlüsse über die Außenpositionen, wie sie im Vorfeld vorgenommen wurden. Auch über den Rückraum gelangen vereinzelt gute Aktionen, wenn es gelang, durch konsequentes Stoßen Lücken zu ziehen und aus dem Rückraum druckvoll zum Abschluss zu kommen. Dennoch reichte die Leistungssteigerung nicht aus, um das Spiel noch einmal wirklich offen zu gestalten. Sonneberg blieb insgesamt konsequenter, nutzte die HSG-Fehler eiskalt aus und baute den Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf 34:23 aus. Nun gilt es, die positiven Ansätze aus der zweiten Halbzeit mitzunehmen, die Abstimmung in der Abwehr zu verbessern und im Angriff wieder mit mehr Geduld und Tiefe zu agieren, um in den kommenden Spielen zurück in die Erfolgsspur zu finden.