News im 1. SSV SAALFELD
Geglückte Revanche: Deutlicher 31:17-Heimsieg gegen Zella-Mehlis
Die dritte Männermanschaft revanchiert sich eindrucksvoll für die Hinspielniederlage und besiegt den TSV Zella-Mehlis klar mit 31:17. Starke Abwehr, zwei überragende Torhüter und mannschaftliche Geschlossenheit sichern den Heimsieg.
Am Sonntagnachmittag empfing die dritte Mannschaft der HSG Saalfeld/Könitz den TSV Zella-Mehlis. Nach der schwachen Leistung im Hinspiel und der deutlichen Niederlage zuletzt war die Motivation zur Wiedergutmachung spürbar groß – und das Team lieferte. Von Beginn an stand die Abwehr sicher und ließ den Gästen kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Wenn doch einmal ein Ball den Weg Richtung Tor fand, war Heerwagen ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten. Auch im Angriff zeigte sich die Dritte effizient und nutzte ihre Chancen konsequent. So erspielte man sich schnell eine 4:0-Führung. Zella-Mehlis verkürzte zwar zwischenzeitlich auf 4:2, doch unsere Männer blieben unbeeindruckt. Beim Stand von 8:3 (13. Minute) sahen sich die Gäste zur ersten Auszeit gezwungen – ohne nachhaltigen Effekt. In der 17. Minute kam es zu einem unglücklichen und folgenschweren Zusammenprall zwischen einem Gästespieler und Heerwagen. Mit einer klaffenden Platzwunde musste er das Feld verlassen – künftig könnte er glatt als „Harry-Potter-Double“ durchgehen. Doch auch dieser Schockmoment brachte die Gastgeber nicht aus dem Tritt. Bis zur Pause baute man die Führung auf 14:8 aus. Zur zweiten Halbzeit übernahm Riedel im Tor – und auch er erwischte einen Sahnetag. In den ersten 15 Minuten ließ er lediglich drei Treffer zu (darunter ein Siebenmeter). Beim 22:11 war die Partie praktisch entschieden. Zwar gaben sich die Gäste nie auf und brachten sogar ihren erfahrenen Rückraumspieler Nolda ins Spiel, doch die Wende blieb aus. Aus einer weiterhin stabilen Abwehr heraus erzielte die Dritte einfache Tore im Gegenstoß oder spielte im Positionsangriff geduldig die Lücken frei. Am Ende stand ein verdienter und deutlicher 31:17-Erfolg auf der Anzeigetafel – die Revanche war geglückt. Nun gilt es, die vierwöchige Spielpause zu nutzen, um die Form zu halten und weiter an den Abläufen zu feilen. Es spielten: Heerwagen, Riedel (TW), Schmidt, Kretschmer (1), Dietzel (3), Kraßnitzer (3), Eisner-Hecker (3), Hartung (4), Frenzel (5), Schlosser (6), Arnold (6)