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Sieg gegen Thüringenmeister sichert Bronze

23.04.2018

HSV Apolda gegen 1. SSV Saalfeld 24:29 (14:15)

Am Ende der Partie zwischen dem diesjährigen und dem letztjährigen Thüringenmeister hatten alle etwas zu feiern: Apolda den Meistertitel, den sie sich bereits letzte Woche sicherten und die Saalfelderinnen ihre doch recht unverhoffte Bronzemedaille. Mit der Bronzemedaille hatte die Mannschaft eigentlich schon gar nicht mehr so richtig gerechnet. Doch da der direkte Mitkonkurrent aus Jena in den letzten Spielen schwächelte, ergab sich doch noch einmal die Chance, auf das Treppchen zu klettern. Doch dazu musste mindestens ein Punkt im letzten Spiel her. Und das ausgerechnet gegen die spiel- und kombinationsstarken Apoldaerinnen. Ein schwieriges wenn auch nicht aussichtsloses Unterfangen, schließlich wollte man sich auch  für die Heimpleite aus dem Hinspiel revanchieren. Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste. Dabei profitierten sie vom Wurfpech der Apoldaerinnen und gingen über zwei schnelle Konter in Führung (2:0). Danach kamen die Hausherrinnen besser ins Spiel und drehten den Spieß schnell zu ihren Gunsten (3:2). Die SSV-Damen ließen sich allerdings nicht beirren und setzten sich mit fünf Toren in Folge auf 3:7 ab, was den gegnerischen Trainer in der 11. Minute zur ersten Auszeit zwang. Diese half den Gastgeberinnen zunächst nicht weiter, denn die Saalfelderinnen bauten den Vorsprung noch leicht aus (6:11).  In dieser Phase verletzte sich die starke Apoldaer Rückraumschützin Mrozkova. Wer nun dachte, dass es jetzt erst recht für Saalfeld laufen müsste, sah sich gewaltig getäuscht. Vielmehr war es Apolda, das nun aufdrehte. Die Gäste verloren ihren Spielfaden im Angriff und in der Abwehr die Konzentration. So gelang es den Gastgeberinnen ihrerseits, einen 5:0-Lauf hinzulegen und damit in der 23. Minute den Ausgleich zu erzielen. Bis zur Pause gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen und so wurden beim Stand von 14:15 die Seiten gewechselt.

Während es in der ersten Halbzeit noch die SSV-Damen waren, die den besseren Start hinlegten, war es nun Apolda die besser in den zweiten Spielabschnitt kamen. Schnell war der Mini-Vorsprung dahin und man sah sich einem Drei-Tore-Rückstand hinterherrennen (19:16). Die Saalfelderinnen standen plötzlich völlig neben sich, verloren im Angriff mehrfach die Bälle und ließen den Gastgeberinnen zu viele Räume in der Abwehr. So schwand die Hoffnung, doch noch eine Medaille zu ergattern. Doch nach zehn gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit fand man wieder zurück ins Spiel. Wieder einmal war es ein 5:0-Lauf der SSV-Damen, der aus einem 20:17 ein 20:22 machte und so zum weiderholten Male den Spielverlauf kippte. Dieses Mal gaben die Saalfelderinnen den Vorsprung allerdings nicht wieder her. Bis zum 23:24 blieb es weiterhin knapp und spannend. Danach setzten sich die SSV-Damen ein wenig ab und gewannen letztlich recht deutlich mit 24:29. Und so konnten sich die Saalfelderinnen nach zwei Mal Bronze und einmal Gold das vierte Mal in Folge einen Medaillenrang in der Thüringenliga sichern.

Es spielten: Altmann (TW), Skodlerak (TW), Bock (7), Friedrich (4), Fröhlich (2), Heerwagen (5), Kriesche (2), Ulke (4/4), Walther (5/2), Witter

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