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Frauen I erneut erfolgreich

28.10.2018

HSV Weimar gegen 1. SSV Saalfeld 17:33 (14:8)

Nach dem ersten Saisonspiel standen für die Saalfelder Handballerinnen erst einmal vier spielfreie Wochenenden auf dem Programm. Erst am vergangenen Samstag hieß es dann, das Auswärtsspiel in Weimar zu bestreiten. Die junge Mannschaft aus Weimar musste bisher deutliche Niederlagen in den bisherigen Spielen hinnehmen. Und so war das Ziel für die SSV-Damen klar: es sollte der zweite Sieg im zweiten Spiel her. Doch zunächst schien den Gästen noch die lange Spielpause in den Knochen zu hängen. Man tat  sich schwer ins Spiel zu kommen. Da man vorne zu träge agierte und hinten keine Stabilität fand, gehörte Weimar die Anfangsphase und die Saalfelderinnen sahen sich mit 3:2 im Rückstand. Doch dann kam man vor allem in der Abwehr besser ins Spiel. Mit einigen Ballgewinnen und schnell vorgetragenen Tempogegenstößen wandelte man den Rückstand in einen deutlichen Vorsprung um (3:9). Diese gute Phase brachte den SSV-Damen aber leider nicht mehr Sicherheit im Positionsangriff. Hier konnten Sie die guten Ansätze aus dem ersten Saisonspiel nicht umsetzen. Die sich ergebenden Lücken ließ man viel zu oft ungenutzt, es kam kein druckvolles  Spiel zustande, weil man viel zu langsam agierte und zudem vertendelte man zu oft den Ball. So ist es nicht verwunderlich, dass die Saalfelderinnen den Vorsprung in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit nicht weiter ausbauen konnten und so wurden beim Stand von 8:14 die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit begann für die Gäste ähnlich wie die erste. Zwar konnte man gleich zu Beginn zwei Tore erzielen, aber dann zog der Schlendrian ins Spiel ein. Aus unerklärlichen Gründen agierte man viel zu nervös. Die Abwehr zeigte mehrfach wieder immense Lücken, so dass Weimar mehr und mehr ins Spiel kam und den Abstand auf vier Tore verkürzen konnte (12:16). In dieser Phase waren die Saalfelderinnen völlig von der Rolle. Im Angriff tat man sich schwer, Lücken zu finden und wenn man sie fand, wurden die Chancen kläglich liegen gelassen. Viel zu selten wurden konsequent die einstudierten Wechsel gespielt oder einfach mal der Ball laufen gelassen. Doch glücklicherweise fingen sich die Saalfelderinnen nach zwei Auszeiten wieder. Etwas mehr Stabilität in der Abwehr brachte auch wieder mehr Sicherheit ins gesamte Spiel. Und so zog man vom 13:18 auf 13:25 davon. Spätestens hier war die Entscheidung im Spiel gefallen. Leider verletzte sich Lisa-Marie Müller in dieser Phase schwer und stand der Mannschaft für den Rest des Spiels nicht mehr zur Verfügung. Es bleibt abzuwarten, wie lange sie der Mannschaft fehlen wird. Die SSV-Damen ließen sich dadurch am Ende aber nicht mehr aus dem Spielfluss bringen und bauten den Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf 17:33 aus. Das Ergebnis täuscht letztlich sicher über eine eher mäßige Leistung hinweg. Will man nächste Woche gegen Altenburg bestehen, muss eine enorme Leistungssteigerung her.

Es spielten: Altmann (TW), Skodlerak (TW), Bock (7), Friedrich (5), Fröhlich (5), Grosse (1), Müller (4), Pino (1), Pleyer (6/3), Walther (1/1), Ulke (2), Witter (1)

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