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SSV-Damen stoppen Negativserie

10.03.2019

1. SSV Saalfeld gegen HSV Weimar 36:16 (18:8)

Auch wenn im Heimspiel gegen den HSV Weimar neben den vier Langzeitausfällen mit Lisa-Marie Müller, Jenna Witter und Franziska Schüner drei weitere Stammspielerinnen nicht zur Verfügung standen, hatten die SSV-Damen den unbedingten Willen, ihre Negativserie seit Beginn des Jahres zu beenden und die zwei Punkte gegen den Tabellenletzten in eigener Halle zu behalten. Und diese Motivation merkte man den Gastgeberinnen schon vor dem Spiel an und sie nahmen diese auch mit in die Partie. Auch wenn Weimar zunächst mit einem Siebenmeter-Nachwurf 0:1 in Führung gehen konnte, überrollten die Saalfelderinnen in der Folge die Gäste regelrecht. Endlich zeigten sie dabei mal wieder ihr Tempospiel über Konter. Aber auch im Positionsangriff zeigten die Trainingseinheiten der letzten Wochen Wirkung. Immer wieder kam man durch schöne Kombinationen aber auch gute Einzelaktionen frei zum Wurf und dieses Mal verwandelte man diese Chancen wesentlich besser als in den letzten Partien. Zudem hatte man die Weimarerinnen in der Abwehr gut im Griff und die kleinen Fehler im Abwehrverbund bügelte Judith Skodlerak im Tor aus, die in der ersten Hälfte eine starke Partie spielte. Nach knapp 13 gespielten Minuten stand es somit 9:1, was gleichbedeutend mit einer kleinen Vorentscheidung war. Danach folgten einige Minuten, in denen die SSV-Damen die Weimarerinnen ein wenig besser ins Spiel brachten und sich somit nicht weiter absetzen konnten (13:6 nach 17 Minuten). Nach gut 20 Minuten war beim Stand von 16:6 erstmals der Zehn-Tore-Vorsprung erreicht. Diesen konnte man bis zur Halbzeit verwalten: Beim Stand von 18:8 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit wollte man weiterhin das Tempo hochhalten und eine genauso gute Leistung wie im ersten Abschnitt zeigen, um den Vorsprung weiter auszubauen. Zunächst taten sich die Saalfelderinnen damit noch etwas schwer. Nach 14 Minuten hatte sich der Vorsprung nur um zwei Tore vergrößert (25:13). Dies lag vor allem daran, dass die Konzentration in der Abwehr etwas nachließ und Weimar damit öfter zum Torerfolg kam. Im Angriff zeigten die SSV-Damen weiterhin eine gute Leistung: Mit mehr Konsequenz als in den vorigen Spielen, setzte man sich immer wieder durch oder erzielte Tore aus dem Rückraum. Und so sollte letztlich im zweiten Abschnitt genau das gleiche Ergebnis wie in der ersten Spielhälfte zu Buche stehen. Mit diesem mehr als deutlichen 36:16-Sieg rehabilitierten sich die Saalfelderinnen ein wenig von den letzten Spielen. Sicherlich war Weimar nicht der beste Gradmesser, trotzdem sollte man den Schwung aus dieser Partie mitnehmen und in den ausstehenden Spielen an die gezeigte Leistung anknüpfen. Dies wird angesichts der erneut langen Spielpause sicher nicht einfach. Erst Anfang April bestreiten die SSV-Damen ihr nächstes Spiel und zwar wieder in eigener Halle gegen die Damen aus Gispersleben.

Es spielten: Altmann (TW), Skodlerak (TW), Bock (7), Friedrich (1), Fröhlich, J. (4), Fröhlich, M. (6/2), Heerwagen (7/2), Lutz (2), Oertel (2), Pino (2), Simon, Ulke (5/4)

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