Cookie Information

Accepted This Website uses cookies to store your language preferences and protect the contact formular from spam.

Handballerinnen wahren sich Medaillenchance

07.04.2019

1. SSV Saalfeld gegen TSV Gispersleben 40:21 (22:11)

Im letzten Heimspiel der Saison empfingen die Saalfelder Handballerinnen den TSV Motor Gispersleben. In dieser Partie sollte es für die SSV-Damen – trotz der durchwachsenen Saison - darum gehen, die Chance auf einen Medaillenrang zu wahren. Die Kräfteverhältnisse schienen schon vor Spielbeginn klar zugunsten der Gastgeberinnen verteilt zu sein: Gispersleben konnte nur mit einer Auswechselspielerin und damit bei Weitem nicht in Bestbesetzung antreten. Die Saalfelderinnen hingegen konnten – von den Langzeitausfällen abgesehen - nahezu mit voller Kapelle in die Partie gehen. So war auch die Marschrichtung vorgegeben: Mit schnellem Spiel nach vorn die konditionellen Vorteile ausnutzen und die Gegnerinnen damit unter Druck setzen. Und dieses Konzept ging von Anfang an gut auf. Schnell ging man mit 3:0 in Führung bevor die Gäste ihr erstes Tor erzielen konnten. Danach taten sich die SSV-Damen ein wenig schwerer und so konnte Gispersleben bis auf 5:3 dran bleiben. In der Folge setzten sich die Gastgeberinnen aber kontinuierlich durch schnelles Umschaltspiel, aber auch mit durchaus sehenswerten Positionsangriffen über die Stationen 8:3, 13:4, 15:5 bis zur Pause auf 22:11 ab. Die Vorentscheidung sollte damit bereits gefallen sein. Allzu viel Gegenwehr konnte Gispersleben auch aufgrund der fehlenden Alternativen nicht leisten.

Im zweiten Spielabschnitt wollten die Saalfelderinnen weiterhin konzentriert zu Werke gehen und die Leistung aus der ersten Halbzeit bestätigen. Doch was zunächst geschah, war kaum zu erklären. Man hatte das Gefühl, dass auf einmal eine ganz andere Mannschaft auf der Platte steht. Nichts schien mehr zu funktionieren. Im Angriff spielte man ohne jeglichen Druck, verlor unzählige Bälle durch technische Fehler oder scheiterte bei der Chancenverwertung. Gispersleben konnte dies zwar nur dazu nutzen, um auf 23:13 zu verkürzen. Trotzdem sah sich Trainer Christian Szotowski bereits nach gut fünf Minuten gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Diese schien auch Wirkung zu zeigen. Schnell bauten die SSV-Damen den Vorsprung weiter aus (27:14). Eine doppelte Überzahl spielte den Gastgeberinnen weiter in die Karten: Es gelangen fünf weitere Tore ohne dass die Gäste eines erzielen konnten (32:14). Auch wenn man sich im Positionsangriff nicht mehr so klar durchsetzen konnte wie im ersten Abschnitt, blieb es doch eine einseitige Partie, weil Gispersleben nichts mehr entgegen zu setzen hatte. So gelang am Ende ein sehr deutlicher 40:21-Sieg und damit hat man selbst die Möglichkeit auf eine Medaille gewahrt. Erst im Spiel zwischen Jena und Nordhausen sowie im eigenen letzten Spiel gegen Jena wird sich entscheiden, zu welcher Platzierung es letztlich reicht.

Es spielten: Altmann (TW), Skodlerak (TW), Bock (10), Friedrich, Fröhlich, J. (8), Fröhlich, M. (4), Heerwagen (5), Lutz (3), Müller (1), Pino (3), Simon (2), Ulke (4/3)

© 2008-2019 1. SSV Saalfeld 92 e.V.