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Dritter Sieg im dritten Heimspiel

03.11.2019

1. SSV Saalfeld gegen SG Apolda/Großschwabhausen II 36:29 (16:10)

Im dritten Saisonspiel ging es für die 1. Frauenmannschaft des SSV gegen die Reserve der neu gegründeten Spielgemeinschaft aus Apolda und Großschwabhausen. Während die Saalfelderinnen ihre bisherigen Spiele gewinnen konnten, standen für die Gäste bereits drei Niederlagen zu Buche. Und so war klar, dass man die beiden Punkte in eigener Halle behalten wollte. Dieses Mal feierte Juliane Walther nach ihrer Babypause ihr Comeback und gab einen guten Einstand. In einer schnellen Partie, die nicht gerade von starken Abwehrreihen geprägt war, setzten die SSV-Damen die Vorgaben des Trainers zu Beginn gut um. Mit schnellem Umschaltspiel ging es nach vorn und aus der zweiten Welle heraus wurden schnelle Treffer erzielt (4:1, 5:2). Doch bereits zu diesem frühen Zeitpunkt – es waren gerade 10 Minuten gespielt – zeigte sich die Schwäche an diesem Tag: Die Abwehr ließ zu viele Chancen des Gegners zu. So war innerhalb von anderthalb Minuten der Anschluss für Apolda/Großschwabhausen hergestellt (5:4). Mit einer erneut stärkeren Phase bekam man die Gäste aber wieder in den Griff. Vor allem die Angriffe wurden schnell vorgetragen. Da sich die Gäste-Abwehr sehr auf die Außenpositionen konzentrierte, ergaben sich in der Mitte immer wieder große Lücken für die Aufbauspielerinnen. So konnten Kristin Heerwagen und Manuela Fröhlich mehrfach aus dem Rückraum einnetzen. Aber auch Romina Pino setzte sich auf der Kreisposition mehrfach sehr gut in Szene. Dies führte zu einer 9:4-Führung. Beim 12:6 war der Sechs-Tore-Vorsprung hergestellt, der auch bis zur Halbzeitpause gehalten werden konnte (16:10). Trotz dieses komfortabel erscheinenden Vorsprungs wirkten die Saalfelderinnen auch in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel nicht allzu sicher. Immer wieder gab es hektische Aktionen, überhastete Abschlüsse und unnötige Abwehrfehler.
Nach Wiederanpfiff setzte sich das Spiel ähnlich fort. Zwar konnte man den Vorsprung bis zum 20:14 in der 41. Minute konstant bei sechs Toren halten. Aber bereits hier deuteten sich die Probleme an: Im Angriff agierte man plötzlich nicht mehr so konsequent. Immer wieder wurde der Ball abgespielt statt die eigene Chance zu suchen. Und auch die Abwehrprobleme nahmen nun immer mehr zu. Und so kam es wie es kommen musste: Apolda/Großschwabhausen nutzte die löchrige Abwehr und erzielte innerhalb von gut zwei Minuten vier Tore (20:18). Glücklicherweise fanden die Saalfelderinnen in der Folge zumindest im Angriff wieder zu ihrem Spiel zurück und es ergab sich das gewohnte Bild aus der ersten Halbzeit: Ohne großartige Kombinationen brachte man Kristin Heerwagen oder Manuela Fröhlich in Abschlusspositionen und diese vollendeten ein ums andere Mal problemlos. Über die Stationen 23:19, 28:23 und 32:24 baute man den Vorsprung auf neun Tore in der 56. Minute aus (33:24). Am Ende gelang es den Gästen nochmal die Tordifferenz zu verkürzen und den Endstand von 36:29 herzustellen. Mit der Angriffsleistung können die SSV-Damen durchaus zufrieden sein. Mit 29 Gegentoren hat man allerdings viel zu viele Gegentore kassieren müssen. Dies sollte sich in den zwei kommenden Ligapartien gegen die starken Gegner aus Gispersleben und Jena zwingend ändern, will man dort bestehen.
Es spielten: Hoffmann (TW), Friedrich (1), Fröhlich, J., Fröhlich, M. (10), Heerwagen (11), Lutz (2), Oertel (4), Pino (5), Schüner, Ulke (3/3), Walther

 

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