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Handballerinnen behalten weiße Weste

07.12.2019

SV Hermsdorf gegen 1. SSV Saalfeld 8:29 (3:13)

Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel beenden die Saalfelder Handballerinnen ihre überaus erfolgreiche Hinrunde in der Landesliga. Gegen den SV Hermsdorf, der als Schlusslicht der Tabelle noch punktlos ist, ging man als klarer Favorit in die Partie. Und dieser Favoritenrolle wurde man von Anfang an gerecht. Bereits nach gut fünf Minuten beim Stand von 1:3 sahen sich die Hermsdorferinnen gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Die Abwehr stand wieder durchaus stabil und so fiel den Gastgeberinnen nicht viel ein, um zum Torabschluss zu kommen. Die Auszeit änderte an der Dominanz der SSV-Damen wenig. Immer wieder gelangen einfache Tore aus Ballgewinnen. Und so zog man bis zur 13. Minute auf 1:8 davon. Im Positionsangriff hingegen agierte man erneut etwas zu fahrig. Größtes Problem war allerdings die Chancenverwertung. Immer wieder scheiterte man an der gegnerischen Torhüterin. Im gesamten Spiel vergab man sechs Siebenmeterwürfe und zahlreiche andere Tormöglichkeiten aus bester Wurfposition. So konnte die spielerische Dominanz nicht ganz in den gewünschten Vorsprung umgemünzt werden. Mit den drei Gegentoren, die die Saalfelderinnen in der ersten Halbzeit zuließen, kann man sehr zufrieden sein. Vorn hätten es dagegen einige mehr sein können.
Im zweiten Spielabschnitt wollte man den Gegner durch eine gute Abwehrarbeit weiter unter Druck setzen. Dies gelang nach Wiederanpfiff jedoch erstmal nicht so gut. Mehrmals war man ein wenig zu unkonzentriert, so dass der Gegner nach gut acht Minuten schon vier Tore erzielen konnte – bereits eins mehr als in der gesamten ersten Halbzeit (7:20). Danach jedoch ließen die Saalfelderinnen bis wenige Sekunden vor dem Abpfiff nichts mehr zu. Selbst gelangen noch neun Tore, so dass man am Ende mit einem mehr als deutlichen Sieg (8:29) gegen einen überforderten Gegner nach Hause fuhr. Mit einer besseren Chancenverwertung und einem konsequenteren Angriffsspiel wäre durchaus ein noch höherer Sieg denkbar gewesen. Erfreulich war der Einstand von Peggy Pleyer, die nach ihrer Babypause in die erste Mannschaft zurückkehrte, eine gute Leistung zeigte und zwei Tore zum Erfolg beisteuern konnte.  Die SSV-Damen verabschieden sich damit mit einer weißen Weste in die Weihnachtspause. Gleich zu Beginn des nächsten Jahres steht die erste wirkliche Bewährungsprobe im Pokal gegen den HBV Jena in eigener Halle auf dem Programm (04.01.2020, 17 Uhr).
Es spielten: Altmann (TW), Friedrich, Fröhlich, J. (9/1), Fröhlich, M. (4), Heerwagen (5), Kempe (2), Lutz (2), Oertel (4/1), Pleyer (2), Simon, Witter (1)

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