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Handballerinnen setzen Siegesserie fort

26.01.2020

HV Hermsdorf gegen 1. SSV Saalfeld 18:37 (12:21)

In der Handball-Landesliga setzen die Saalfelderinnen ihre Siegesserie auch im zweiten Spiel der Rückrunde fort. Gegen den HV Hermsdorf gab es – wie so oft in dieser Saison – einen sehr deutlichen Sieg. In den ersten zehn Minuten der Partie sah es allerdings gar nicht danach aus. Grund dafür war vor allem eine löchrige Abwehr. Hier agierte man viel zu träge, gab den Gegnerinnen immer wieder viel zu viel Freiraum, den diese durchaus gut zu nutzen wussten. Und so gab die Anzeigetafel gerade mal einen mageren Ein-Tore-Vorsprung aus (6:7). Erst danach kamen die SSV-Frauen besser ins Spiel und zogen auf 7:11 davon ehe sich der Hermsdorfer Trainer nach 13 Minuten zu einer Auszeit gezwungen sah. Auch Christian Szotowski nutzte diese Auszeit um die Abwehr auf eine offensivere Variante umzustellen. Dies zeigte auch die gewünschte Wirkung. Ein ums andere Mal gelangen nun Ballgewinne, die in Kontertore verwandelt werden konnten. Auch im Positionsangriff hatte man gegen die recht zurückhaltende Abwehr der Gastgeberinnen mitunter leichtes Spiel. Vor allem Manuela Fröhlich und Kristin Heerwagen nutzten dies aus und erzielten einfache Tore aus dem Rückraum. Und so setzte man sich nach und nach deutlich ab. Zur Halbzeitpause war mit dem 12:21 bereits eine Vorentscheidung getroffen.
Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts taten sich die Saalfelderinnen wieder etwas schwer, was sicherlich auch der Tatsache geschuldet war, dass man munter durchwechselte und einige Spielerinnen auf für sie ungewohnten Positionen zum Einsatz kamen. Nach gut zwölf Minuten konnte man den Vorsprung somit nur um zwei weitere Tore ausbauen (17:28). Doch dann kam nochmal Schwung ins Spiel der Gäste. Ohne ein Tor zuzulassen, gelangen selbst acht Tore, so dass es nach gut 53 Minuten 17:36 stand. Zwischenzeitlich hatte Christian Szotowski eine weitere Umstellung vorgenommen: Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken, agierten die Saalfelderinnen im Angriff mit sieben Feldspielerinnen und ohne Torhüter. Insgesamt klappte diese Variante schon besser als in vorangegangenen Partien. Allerdings nahm man sich damit etwas die Schnelligkeit aus dem Spiel. Trotzdem war das Spiel eine gute Möglichkeit, diese taktische Variante zu testen. Dem sehr deutlichen Ergebnis (Endstand 18:37) tat es letztlich keinen Abbruch. Den verletzungsbedingten Ausfall von Susanne Oertel und Peggy Pleyer konnten die Saalfelderinnen an diesem Tag gut kompensieren.
Es spielten: Altmann (TW), Friedrich (4), Fröhlich, J. (5), Fröhlich, M. (9), Heerwagen (9), Kempe (2), Lutz (2), Pino, Simon (1), Ulke (5/3), Witter

 

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