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Mit blauem Auge davon gekommen

01.03.2020

SG Apolda/Großschwabhausen II gegen 1. SSV Saalfeld 26:28 (13:11)

Am vergangenen Samstag reisten die Damen vom SSV zum erwartet schweren Auswärtsspiel zur SG Apolda/Großschwabhausen. Nach längerer Spielpause und ohne vier Stammspielerinnen wusste man, dass es ein kampfbetontes und intensives Spiel wird. Zu keiner Zeit im Spiel konnten sich die Saalestädterinnen klar absetzen und die gewohnten Stärken ausspielen. Mit schnellen Toren aus der zweiten Welle startete man zwar besser ins Spiel, doch im Positionsangriff fand man über die gesamte Spieldauer keine guten Lösungen und erzielte oft nur Tore durch Einzelaktionen. In der Abwehr standen die Damen des SSV nur phasenweise stabil und zu oft kamen die Gäste zu einfachen Toren. Zwischenzeitlich konnten schnelle Treffer durch ein temporeiches Angriffsspiel und eine sicherere Abwehr erzielt werden, aber auch die Führung zum 8:10 (21. Minute) verlor man durch zu viele technische Fehler und mangelnde Chancenverwertung wieder. So stand es zur Halbzeit 13:11 . In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit gelang den SSV-Damen durch einen 1:4-Lauf die vorerst letzte Führung. Durch weiterhin zu viele Fehler im Angriff und eine nicht stabil stehende Abwehr lud man den Gegner abermals zu einfachen Toren ein. So stand es acht Minuten vor Schluss 23:19. Doch die Saalfelderinnen wussten aus vergangenen Spielen, dass sie in den letzten Minuten dazu in der Lage sind, einen Rückstand aufzuholen und das Spiel zu drehen . Mit schnellen Ballgewinnen in der Abwehr holte man Tor um Tor auf und so stand es vier Minuten vor Schluss 24:24. Der zuvor fehlende Biss in der Defensive war jetzt da und im Angriff erzielte man durch konzentrierte Abschlüsse die Siegtreffer zum 26:28. Wieder einmal konnten sich die Saalfelderinnen auf Manuela Fröhlich verlassen, die mit ihren zahlreichen Treffern einen wesentlichen Anteil am Sieg hatte. Außerdem ist das Debüt von Christin Gley in der ersten Damenmannschaft zu erwähnen, die ihre Chance nutzte und den wichtigen Treffer zum 24:24 erzielte. 

Bleibt zu hoffen, dass die Saalfelderinnen in den nächsten wichtigen Partien nicht erst in den Schlussminuten zu ihrer Leistung finden, sonst wird es gegen die Mitkonkurrenten um die Meisterschaft schwierig.

 

Es spielten: Barten (TW), Hoffmann, Friedrich 2, Fröhlich 13/2, Gley 1, Herrwagen 5, Kempe 1, Lutz 2, Pleyer 2, Simon, Witter 2

 

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